Beispiel Honorar

Die GOÄ ist die (amtliche) Abrechnungsgrundlage für die ärztliche Versorgung der rund neun Millionen Privatversicherten und Beihilfeberechtigten in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist darüber hinaus Orientierungsmaßstab für die Honorierung ärztlicher Leistungen insgesamt.

Die letzte umfassende Novellierung der GOÄ fand im Jahr 1983 statt. Das Leistungsverzeichnis ist veraltet; eine Anpassung an die Kostenentwicklung fand nicht statt.

Seit 1983 wurde der Punktwert der GOÄ um 14 Prozent angehoben. Im gleichen Zeitraum stieg der allgemeine Verbrauerpreisindex um mehr als 50 Prozent, der Dienstleistungspreisindex sogar um mehr als 50 Prozent.

Das ifomed Institute for medical research e.V. betreibt unabhängig von staatlichen Organen und Haushalten und ohne das Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen oder sonstige staatlich dominierte Stellen, Körperschaften oder Träger Einfluss auf die Arbeit, die Ergebnisse und deren Veröffentlichung nehmen können und dürfen, Bedarfsforschung zum Stand der vertragsärztlichen und allgemeinen medizinischen Versorgung der Bevölkerung und deren künftiger Entwicklung.

Das ifomed Institut ist gemeinnützig und von der Finanzverwaltung anerkannt - die Unterstützung unserer Arbeit ist voll steuerlich absetzbar.

Mit der Hilfe seiner Mitglieder und deren Unterstützung schafft das Institut Forschungsansätze und Lehrstühle, für die Ermittlung einer bedarfsgerechten Versorgung, bei der die Leistungserbringer auch leistungsgerecht vergütet werden und die Leistungsempfänger eine dem Status der Bundesrepublik Deutschland als einer der führenden Nationen in medizinischer Forschung, Entwicklung und Versorgung entsprechende Versorgung auf höchstem Niveau erhalten.

Das Institut versteht sich auch als unabhängiger Vertreter der der Interessen der niedergelassenen und angestellten Ärzte und Psychotherapeuten in der gesundheitspolitischen Diskussion und stellt damit ein Gegengewicht zu staatshaushaltsnahen Vereinigungen und Verbänden dar.

Beispiel Versorgung

Ärzte, die gesetzlich versicherte Patienten ambulant behandelt wollen, benötigen einen freien Arztsitz.

Die hierzu geltende Bedarfsplanung wurde durch den Gesetzgeber 1992 eingeführt. Ohne empirische Grundlage wurde hierfür eine Vollversorgung der Bevölkerung angenommen. Durch die Einführung der Bedarfsplanung sollte insbesondere ein "Anstieg der Arztzahlen" verhindert werden.

Statt einer "Ärzteschwämme" droht Deutschland ein Ärztemangel. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es bereits heute zu wenige Ärzte.

Dennoch räumt der Gesetzgeber seit 1. Januar 2013 den KVen das Recht ein, Vertragsarztsitze nicht nachzubesetzen, sondern diese endgültig abzuwickeln...

 

     
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